
Seit meiner Kindheit kenn ich nun das Entlebuch. Nein, nicht hier aufgewachsen, sondern immer als Feriengast, konnte ich diesen wunderbaren Flecken Erde immer besser kennenlernen.
Der Bekanntheitsgrad des Entlebuchs ist sehr gering. Sogar in der Schweiz, ausserhalb des Kanton Luzerns, werden Sie schon auf fragende Gesichter stossen, wenn Sie jemanden nach dem Entlebuch fragen.
Das Entlebuch gilt unter anderem auch als das "Armenhaus der Schweiz". Wirtschaftlich geht es bergab, nachdem nun auch der grösste Arbeitgeber im Entlebuch (Ackermann Versandhaus) seine Pforten schliesst. Mit dem zunehmenden Wegfall der staatlichen Subventionen geraten die "Kleinbauern", die im Entlebuch die Mehrheit einehmen, immer stärker unter Druck. Voraussichtlich die Wenigsten werden sich über länger halten können.
Als Ausweg haben sich die findigen Entlebucher die richtige Alternative gesucht und mit der Ernennung zum "Unesco Biospärenreservat" gehen sie einer touristischen Zukunft entgegen.
Leider hat die Biosphären-Aktion noch nicht den gewünschten Marketing Effekt erzielt. Das Entlebuch befindet sich immer noch im touristischen "Dornröschenschlaf".
Dieser Blog soll dem nun Abhilfe schaffen indem hier die wunderbaren Erlebnisse publiziert werden, die bei Streifzügen durch das Entlebuch haufenweise anfallen.
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